10. Dezember 2017

Verleihung des Hertha Koenig-Literaturpreises


 

Der von Dr. Ernst Leffers gestiftete Hertha-Koenig-Preis geht an

Nino Haratischwili
Nino Haratischwili siedelte mit 20 Jahren nach Deutschland über und schreibt seither in deutscher Sprache. Schon mit ihrem Debutroman „Juja“ stand sie im Jahr 2000 auf der Longlist für den deutschen Buchpreis. Zu ihrem 2014 erschienenem Roman „Das achte Leben (für Brilka)“ konnte man bei SPIEGEL ONLINE lesen: „Das Tolstoische Ausmaße annehmende Epos, in dem es um die Geschichte eines ganzen Jahrhunderts geht, ist der Roman des Jahres.“


Der von der Hertha Koenig- Gesellschaft gestiftete „Kleine Hertha Koenig-Preis“ geht an

Lina Atfah
Lina Atfah ist Schriftstellerin und Lyrikerin. 1989 in Syrien geboren, beschäftigte sie sich mit sozialen und politischen Fragen und wurde deshalb der Beleidigung des Staates beschuldigt. Über den Libanon kam sie mit 17 Jahren nach Deutschland. Dazu sagt sie „ich wurde von einer Aktivistin zu jemandem, der wegläuft, und schließlich zu einem Flüchtling“.
Die Laudatio auf Nino Haratischwili hält Dr. Zaal Andronikashvili, Leiter des Zentrums für Literatur und Kulturforschung in Berlin. Die Laudatio auf Lina Atfah hält Nino Haratischwili.
Die Veranstaltung wird musikalisch begleitet von Florian Stubenvoll (Klarinette) und Miroslav Grahovac (Bajan).